NATIONALE KOORDINIERUNGSSTELLE JÜLICH FÜR WASSERSTOFF UND BRENNSTOFFZELLEN (NKJ)
Als Schnittstelle zwischen den nationalen, europäischen und internationalen Wasserstoff- und Brennstoffzellenaktivitäten hat die Nationale Koordinierungsstelle Jülich für Wasserstoff und Brennstoffzellen (NKJ) beim Projektträger Jülich im September 2004 ihre Arbeit aufgenommen. Sie wird zurzeit durch Mittel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie Nordrhein-Westfalen (MWME NRW) finanziert.
Die NKJ übernimmt Informations- und Koordinierungsaufgaben und unterstützt die Interessen des Bundes, der Bundesländer, der Industrie und Wissenschaft bei der beschleunigten Entwicklung und Markteinführung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien. Die neu gegründete NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie hat den Auftrag, das „Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ zu koordinieren und inhaltlich umzusetzen. NKJ hat für den Beirat der NOW GmbH die Sekretariatsfunktion übernommen.
Der Projektträger Jülich (PtJ) übernimmt für diverse öffentliche Auftraggeber die Projektmanagement-Organisation von Förderprogrammen und -schwerpunkten. Für das BMWi koordiniert PtJ die F&E-Förderung zu neuen Energieumwandlungstechniken und Techniken zur rationellen Energienutzung. Hierunter fallen auch die F&E-Projekte zu Wasserstoff und Brennstoffzellen als aussichtsreiche Technologien für eine zukunftsfähige Energieversorgung. Neben den anwendungsorientierten F&E-Projekten, die durch das BMWi gefördert werden, führen andere Bundes - und Länderministerien Programme zu Wasserstoff und Brennstoffzellen durch, die die ganze Spanne von der Grundlagenforschung bis zur Markteinführung umfassen.
Im europäischen Raum und in der internationalen Zusammenarbeit ist die Option einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft ein aktuelles Thema, an dem Deutschland aktiv beteiligt ist.
PtJ zielt mit der Nationalen Kontaktstelle Energie der EU (NKS-Energie) in Zusammenarbeit mit der EU-Kommission auf eine stärkere und effizientere Beteiligung deutscher Partner an den Förderprogrammen der Europäischen Union im Bereich der Nichtnuklearen Energien ab. Die NKS-Energie betreut innerhalb des Spezifischen Programms KOOPERATION des 7. Forschungsrahmenprogramms die Nachhaltigen Energiesysteme (Priorität 1.1.6.1) und das Programm Intelligente Energie Europa IEE . |